Was kann helfen im Schmerzprozess?

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Was kann helfen im Schmerzprozess?  –

Eine gute Frage.

In der Regel gehen die meisten klassischen Therapien so vor, dass man die „Sache“ wegmacht.

Oft werden die Signalgeber (wie Kopf-, Rückenschmerzen oder Depressionen) einfach ausgeschaltet, weg gespritzt. So entgehen uns allerdings oft wichtige Bewusstseinsprozesse und persönliche Wachstumschancen. Meine Erkenntnis ist: Die „Ich will es weg haben Haltung“ stammt aus einem Bewusstseinsaspekt des Widerstandes in uns.

Widerstand ist jedoch Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit erschafft das, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke.

Den ganzen Artikel kannst du hier als PDF herunterladen. Was kann helfen im Schmerzprozess?

Darin gibt es auch eine Technik, wie du mit diesem Prozess umgehen kannst.

Viel Erfolg – Michael

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6 Kommentare zu „Was kann helfen im Schmerzprozess?

    Michael sagte:
    13. Dezember 2009 um 10:42

    Hallo Ferdinand

    Danke für deine Offenheit.
    Fühlen ist ein wichtiger Schritt.

    Für mich ist der nächste wichtige Schritt in so einem Prozess: Vom Herzen aus eine klare Aufmerksamkeit ausstrahlen, in das, was meine Wahl ist.
    Z.B. GESUND-SEIN fühlen.
    Was wir im Herzen als unsere Wahrheit erkennen, wird in unsere Realität gezogen.
    Und ich merke gerade wieder wie unbeholfen Worte sind.
    Ich hoffe es macht einen Sinn für dich, was ich da geschrieben habe.

    Michael

    P.S. Übrigens ist es ganz normal wenn wir auf dem Weg in unseren Selbstwert auf die ganzen „Zweifel“ stoßen. – So können wir wieder den ersten Schritt machen. Im Mit – Gefühl – Sein – So räumen wir Schritt für Schritt den schweren Rucksack aus, den wir mit uns herumtragen.

    Ferdinand Lachinger sagte:
    7. Dezember 2009 um 15:21

    Ja Anerkennung das ES so ist wie es ist ist auch für mich der 1. und wichtigste Schritt, was immer ES ist. Gelingt das folgt der Rest ganz natürlich. Ich mache was ich machen kann und dann bin ich damit, nicht im Sinne von darüber Denken sondern einfach zu empfinden was ist ….. wieder und wieder kommen dann die Impulse wie ES weitergeht ganz von selbst. Grübeln darüber verhindert dies mit 100% Wirckung.
    Ich habe jetzt schon einige Jahre Übung darinn. Herrausforderungen habe ich genug. Unbekanntes Nervenleiden, CLL Leukämie, bei Streß Herzrythmusstörungen …. arbeitsverlust, soziale Verluste …. aber trotzdem geht es mir meistens ganz gut.

    Schön das es diese Plattform gibt.

    Ferdinand

    Alexis sagte:
    6. Dezember 2009 um 20:52

    Hallo!

    Ich habe ja sehr viel mit meinen Stimmungsschwankungen erlebt. Die „Depressionen“ wollte ich nie haben, auch nicht fühlen und annehmen. Die „Hochphasen“ habe ich „geliebt“, verehrt. Bei Michael habe ich erfahren, dass es einen ganz anderen Weg gibt, als den der Medikation und Psychotherapie. Es war ein langer Weg bis zur Annahme meines „Doppel“-Lebens. Schmerz ist eben etwas, dem wir bald nach unserer Erdenankunft ausweichen wollen, weil es uns unsere Eltern ja so vorleben. Außerdem haben wir auch eine vielleicht ererbte Abneigung. Es ist aber wirklich wesentlich fruchtbarer, den Schmerz anzunehmen und ihm zu begegnen, zu forschen, zu fragen. Denn dann kann ich sehr viel über das Leben erfahren…

    Alexis

    Barbara sagte:
    6. Dezember 2009 um 18:14

    Interessantes Thema! Genau darum geht es doch im Leben: Wie gehe ich mit Dingen um, die mich stören? Ich gebe Dir vollkommen recht, wenn Du sagst, dass Aufmerksamkeit das anzieht, dem ich meine Aufmerksamkeit widme.

    Aber wenn ich mich mit etwas, was ich eigentlich nicht haben möchte, beschäftige, dann widme ich ihm ja auch Aufmerksameit, auch wenn ich versuche, es primär mal nicht einfach nur weghaben zu wollen.

    Ich habe aktuell Probleme mit dem rechten Fuss. Irgendwie schwanke ich hin- und her zwischen „nicht beachten“ und „mich darum sorgen“. Also was soll ich jetzt tun: Jeglichen Gedanken an das Problem postwendend abschmettern oder doch die Krankheit anerkennen?

    Wobei ich noch gut reden habe, da ich keine Schmerzen habe. Was aber ist mit jemandem, der körperlich Höllenqualen leidet? Da ist es wohl schwerlich zu sagen: Schenk dem keine Aufmerksamkeit.

    Naja, wie gesagt: interessantes Thema. Ich übe und übe und übe… 😉

    Barbara

      Michael sagte:
      6. Dezember 2009 um 19:42

      Hallo Barbara

      Herzlich willkommen. Ja, das ist wirklich ein interessantes Thema.

      Du schreibst: …..Aber wenn ich mich mit etwas, was ich eigentlich nicht haben möchte, beschäftige, dann widme ich ihm ja auch Aufmerksamkeit, auch wenn ich versuche, es primär mal nicht einfach nur weghaben zu wollen………

      Meine Sicht der Dinge dazu ist momentan:
      Ich schaue so bewusst wie möglich auf das ganze, was auch immer geschieht. –
      Und ich fühle mit einem möglichst großen Ja, das was Jetzt ist.

      Und angenommen meine Fuß macht Probleme, dann schaue ich, dass ich damit in Kontakt gehe – möglichst auch einen inneren Dialog stattfinden lasse – das ganze also erforsche -. Oft geschieht genau in diesem Prozess schon so etwas wie Entspannung oder Heilung.

      Ich weiß, es ist etwas subtil: Doch es geht in so einem Fall darum, nichts zu vermeiden (das ist ja auch schon wieder Aufmerksamkeit oder Anstrengung) und aber auch nichts dazu zu geben, größer zu machen. Also Bewertung, Befürchtung, Erwartungen usw. aus dem ganzen Spiel zu nehmen.

      Und zurück zu deinem zitierten Satz: Wo gibt dein „System“, dein Bewußtsein in diesem Moment wirklich Aufmerksamkeit hin? … was ich eigentlich nicht haben möchte ……

      Ich hoffe ich kann mich verständlich machen für dich. Näheres findest du auch hier.
      Michael

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